
Primärer Hyperparathyreoidismus
Ein vergrößertes Nebenschilddrüsenadenom kann vermehrt Parathormon bilden. Dadurch steigt der Calciumspiegel im Blut und der Calciumhaushalt gerät aus dem Gleichgewicht.
Alternative Behandlung von
Vergrößerte Nebenschilddrüsenadenome können in ausgewählten Fällen mit Radiofrequenzablation behandelt werden. Entscheidend sind Laborwerte, Bildgebung und die individuelle Eignung.
Befund anfragen
Ein vergrößertes Nebenschilddrüsenadenom kann vermehrt Parathormon bilden. Dadurch steigt der Calciumspiegel im Blut und der Calciumhaushalt gerät aus dem Gleichgewicht.
Die meisten Menschen besitzen vier Nebenschilddrüsen, die paarig hinter der Schilddrüse liegen.
Vergrößerte Adenome lassen sich häufig per Ultraschall, CT oder MRT darstellen.
Erhöhtes Parathormon kann Calcium aus dem Knochen lösen und den Calciumspiegel im Blut erhöhen.
Nicht jedes Adenom eignet sich für Thermoablation. Lage, Größe und Laborwerte müssen zusammen betrachtet werden.
Bei geeigneten Nebenschilddrüsenadenomen wird das Zielgewebe unter Bildkontrolle gezielt behandelt. Ziel ist eine Reduktion von Adenomaktivität, Calciumspiegel und Parathormon.
Calcium, Parathormon, Bildgebung und Beschwerden werden vorab sorgfältig eingeordnet.
Die genaue Lage ist wichtig, weil Nebenschilddrüsen auch außerhalb der typischen Position liegen können.
Die Radiofrequenzablation erzeugt kontrollierte Hitze im Zielgewebe und soll umliegende Strukturen schonen.
Nach der Behandlung werden Calciumspiegel und Parathormon im Verlauf kontrolliert.
Bei einem erhöhten Calciumspiegel können Calciumsteine in der Niere entstehen und den Harnabfluss beeinträchtigen.
Wenn Calcium aus dem Knochen mobilisiert wird, kann die Knochenstabilität abnehmen und das Frakturrisiko steigen.
Appetitlosigkeit, Übelkeit, Obstipation, Gewichtsabnahme oder Muskelschwäche können in einigen Fällen auftreten.
Ziel der Behandlung ist, die Aktivität des Adenoms zu senken und Calcium sowie Parathormon zu normalisieren.
Folgen
Beim primären Hyperparathyreoidismus wird vermehrt Parathormon gebildet. Dadurch kann die Calciumkonzentration im Blut steigen, auch wenn über die Nahrung wenig Calcium aufgenommen wird.

Bei einem vergrößerten Nebenschilddrüsenadenom kann in ausgewählten Fällen eine alternative Behandlung mittels Thermoablation infrage kommen.
Eignung
Entscheidend sind die sichere Lokalisation des Adenoms, Laborwerte wie Calcium und PTH, mögliche Beschwerden sowie das individuelle Risiko einer Operation.
Diese Antworten geben eine erste Orientierung. Die konkrete Eignung muss immer anhand von Laborwerten, Bildgebung und Beschwerden geprüft werden.
Ein Nebenschilddrüsenadenom ist eine vergrößerte Nebenschilddrüse, die vermehrt Parathormon bilden kann und damit den Calciumhaushalt beeinflusst.
Damit ist eine Überfunktion der Nebenschilddrüse gemeint. Dabei wird zu viel Parathormon gebildet, wodurch Calcium aus dem Knochen gelöst und der Calciumspiegel im Blut erhöht werden kann.
Möglich sind Nierensteine, Osteoporose, Knochenbrüche, Übelkeit, Obstipation, Gewichtsabnahme, Muskelschwäche oder unspezifische Beschwerden.
In ausgewählten Fällen kann eine Radiofrequenzablation geprüft werden. Ob sie geeignet ist, hängt von Lage, Größe, Bildgebung, Laborwerten und individueller Situation ab.
Nach der Therapie werden vor allem Calciumspiegel und Parathormon kontrolliert. Zusätzlich kann eine sonografische Verlaufskontrolle sinnvoll sein.
Hilfreich sind Laborwerte mit Calcium und Parathormon, Ultraschall, CT oder MRT, Arztbriefe sowie Angaben zu Beschwerden, Nierensteinen oder Osteoporose.
Nächster Schritt
Wenn Sie wissen möchten, ob Radiofrequenzablation für ein Nebenschilddrüsenadenom infrage kommt, senden Sie uns Ihre Anfrage mit Laborwerten und vorhandener Bildgebung.